Workshop-Tipp: Learnings auf Karten schreiben

Learnings-Karten

Bei einigen Workshops schreibe ich die Learnings (also Konzepte, die die TeilnehmerInnen gelernt haben) auf Moderationskarten und hänge die Karten an eine Wand. Das funktioniert besonders gut bei Seminaren, bei denen ich viele kleine, in sich abgeschlossene Konzepte vermittele.

Für das gute Gefühl
Insbesondere bei Themen, bei denen nachher nicht etwas Sichtbares fertig ist (ein Plakat, ein Text, Programmcode), tragen die sichtbaren Karten bei den TeilnehmerInnen bei den befriedigenden Gefühl, etwas geschafft zu haben.

Fürs Feedback
Bei der Feedbackrunde am Ende des Tages können sich die Leute mit den Learnings-Karten noch einmal einen Überblick darüber verschaffen, was sie an dem Tag gelernt haben, und sich beim Feedback darauf beziehen.

Für die Wiederholung beim Aufwärmen
Als erste Inhaltliche Übung mache ich morgens gerne eine Wiederholung mit den Learnings-Karten. Dabei geht es reihum: Wer dran ist, sucht sich eine Karte aus und erklärt sie entweder den anderen oder lässt sie sich von den anderen erklären. Bei Bedarf ergänze/korrigiere ich die Erklärungen dann noch. Die erklärten Karten hänge ich zur Seite. Das geht so lange, bis wir alle Karten erklärt haben.

Um die Vorgesetzten und die KollegInnen zu beeindrucken
Wenn die Vorgesetzten oder KollegInnen während des Workshops (oder danach) in den Raum kommen, sehen sie direkt, was die Leute gelernt haben und worauf diese stolz sein können. Das ist vor allem bei solchen Workshops hilfreich, bei denen die Vorgesetzten die MitarbeiterInnen auf den Workshop geschickt haben.

Da sind wir!

Die Brain Gourmets, das sind Oliver Klee und ich, Michael Schulze, haben das Internet entdeckt! Gut – das stimmt jetzt nicht so ganz. Wir machen schließlich etwas damit. Was genau, das wird der Oli noch näher erklären.

Für’s Erste sind wir sehr froh, dass wir uns nach der Gründungsphase – eine GmbH gründet man dann doch nicht mal eben schnell – jetzt zunehmen auf das Wesentliche konzentrieren können. Dazu gehört in erster Linie natürlich unser super tolles Produkt JustWorkshops, aber selbstverständlich auch unsere Außendarstellung wie dieser Blog, unsere Website und diverse soziale Kanäle.

Nein, wir sind keine Agentur, sondern ein Tech-Startup*

Wir nehmen keine Aufträge an und erstellen eigene Web-Dienste. Unser erster Projekt habe ich oben schon namentlich erwähnt.

Wie man dem Produktnamen entnehmen kann, wird es dabei um Workshops, Seminare, Weiterbildungen und Schulungen gehen. Das Ziel wird sein, Workshop-Anbieter und Teilnehmer möglichst intuitiv zueinander finden zu lassen, ohne dass Anbieter ein zu großes Risiko tragen oder sich ein Interessent durch tausende Workshop-Angebote klicken muss.

Als Teilnehmer hast du interessierst du dich für bestimmte Themen und für andere nicht. Wäre es nicht toll, wenn du nur das angeboten bekommst, was deinen Interessen entspricht und zudem in der Region angeboten wird, die du bevorzugst?

Jetzt habe ich schon mehr verraten als ich eigentlich wollte. Auch weil Oli als erfahrener Trainer, Moderator und Teilnehmer der Ideengeber ist, sollte er das wohl noch einmal genauer erklären.

Unterstützung und Anregungen willkommen

Als junges Startup-Unternehmen, dass sich ausschließlich selbst finanziert (man nennt es Bootstrapping), sind wir natürlich für jede Unterstützung dankbar. Damit meinen wir weniger Spenden oder Verpflegungskörbe, als vielmehr dein Wissen, deine Ideen und deine Reichweite.

Wir sind beide sehr kritikfähig und für gute Vorschläge jederzeit offen. Auch wenn wir noch so viele Bücher lesen, Vorträge hören und Slides durcharbeiten, so werden wir nie alles wissen. Aktuell befinden wir uns noch in der Konzeptionsphase und interessieren uns daher besonders für:

  • Gamification
  • Zielgruppen
  • User-Interfaces & User-Experience
  • Marketing
  • Kontakte (Beta-Tester, Workshop-Anbieter, Experten)

Für jede Unterstützung sind wir dankbar!
Ich freue mich auf Meinungen, Fragen und Ideen in den Kommentaren, via Twitter, Google+ oder Facebook.


* Dank Foursquare wissen wir, dass wir in die Kategorie „Tech-Startup“ gehören.