Workshop-Tipp: Learnings auf Karten schreiben

Learnings-Karten

Bei einigen Workshops schreibe ich die Learnings (also Konzepte, die die TeilnehmerInnen gelernt haben) auf Moderationskarten und hänge die Karten an eine Wand. Das funktioniert besonders gut bei Seminaren, bei denen ich viele kleine, in sich abgeschlossene Konzepte vermittele.

Für das gute Gefühl
Insbesondere bei Themen, bei denen nachher nicht etwas Sichtbares fertig ist (ein Plakat, ein Text, Programmcode), tragen die sichtbaren Karten bei den TeilnehmerInnen bei den befriedigenden Gefühl, etwas geschafft zu haben.

Fürs Feedback
Bei der Feedbackrunde am Ende des Tages können sich die Leute mit den Learnings-Karten noch einmal einen Überblick darüber verschaffen, was sie an dem Tag gelernt haben, und sich beim Feedback darauf beziehen.

Für die Wiederholung beim Aufwärmen
Als erste Inhaltliche Übung mache ich morgens gerne eine Wiederholung mit den Learnings-Karten. Dabei geht es reihum: Wer dran ist, sucht sich eine Karte aus und erklärt sie entweder den anderen oder lässt sie sich von den anderen erklären. Bei Bedarf ergänze/korrigiere ich die Erklärungen dann noch. Die erklärten Karten hänge ich zur Seite. Das geht so lange, bis wir alle Karten erklärt haben.

Um die Vorgesetzten und die KollegInnen zu beeindrucken
Wenn die Vorgesetzten oder KollegInnen während des Workshops (oder danach) in den Raum kommen, sehen sie direkt, was die Leute gelernt haben und worauf diese stolz sein können. Das ist vor allem bei solchen Workshops hilfreich, bei denen die Vorgesetzten die MitarbeiterInnen auf den Workshop geschickt haben.

Oliver Klee

Ich liebe guten Kaffee und SciFi, gebe Workshops, entwickele TYPO3-Extensions und in Rails und bin der Maintainer der PHPUnit-TYPO3-Extension und Head of Brain Matters bei den Brain Gourmets.

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